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Kultur- und Stadtfest Oestrich-Winkel

Konzept für rotierendes Stadtfest gewünscht

OV-Oestrich-Winkel 17.5.2018 -

Ein neues Kultur- und Stadtfest soll es nach dem Willen der Koalition von CDU und FDP in Oestrich-Winkel be-reits ab dem nächsten Jahr geben. „Unserer Vorstellung nach wäre ein jährlich durch die Stadtteile wechselndes Fest wünschenswert. So wird man allen Ortsteilen gerecht“, so die beiden Fraktionsvorsitzende Pavlos Stavridis (CDU) und Björn Sommer (FDP). Viele Veranstaltungen, die in der Vergangenheit das Zusammenleben in den einzelnen Stadtteilen geprägt haben, sind aus unterschiedlichen Gründen gestorben. Versuche auf ehrenamtlicher Basis Feste aufrecht zu erhalten, waren mit erheblichem Aufwand verbunden, der auf Dauer nicht zu erbringen war.

„Daher erachten wir es als notwendig, die Planung und Durchführung der neu zu planenden Veranstaltung zunächst gemeinschaftlich in die Hände der Stadtverwaltung und eines Planungs- und/oder Veranstaltungsbüros zu geben, die eine Konzeption erarbeiten, welche die Veranstaltung auf Dauer anlegt. Ehrenamtlich kann diese Aufgabe nicht erbracht werden“, so Sommer weiter. Klar ist jedoch, dass zur dauerhaften Durchführung ein Personenkreis gefunden werden soll, der sich hierfür verantwortlich zeichnet. „Den Anstoß muss nun aber die Stadt unternehmen, sonst passiert die nächsten 20 Jahre nichts – und das wäre sehr schade, warten doch unsere Bürgerinnen und Bürger auf ein Fest, mit dem sie sich identifizieren können“, konstatier Pavlos Stavridis.

Gut funktionierende und seit vielen Jahren etablierte Veranstaltungen wie in Hallgarten das Winzerfest, die Veranstaltung des Vereins „Wir für Winkel“ oder auch die jährlich stattfindenden Flötenwandertage sind gut angenommene Veranstaltungen. Gerade aber in den Stadtteilen der Talgemeinde fehlt ein Stadtfest, wie dies in den umliegenden Städten und Gemeinden ganz selbstverständlich ist.

„Wir sind davon überzeugt, dass Oestrich-Winkel mit seinen unterschiedlichen Ausprägungen viel zu bieten hat. Das herauszustellen und künftig zu präsentieren ist es, was uns vorschwebt“, so Stavridis und Sommer abschließend.

 

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