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FDP informiert sich…im Monier/Braas-Werk in Mittelheim

Mit 70 Angestellten ist das Werk ein wichtiger Arbeitgeber für Oestrich-Winkel.

V.l.n.r.: Fraktionsvorsitzender und Direktkandidat zur Landtagswahl Björn Sommer, Annette Sommer, Stadträtin Hildegard Freimuth, Werksleiter Hubert Hartl, Karl-Heinz Hamm, Ortsverbandsvorsitzende Gertie Zielke-Neblett.

OV-Oestrich-Winkel 30.8.2018 -

Ein Ohr an den Unternehmen in Oestrich-Winkel, das hat sich der FDP-Ortsverband zur Aufgabe gemacht. Daher freuten sich Ortsverbandsvorsitzende Gertie Zielke-Neblett gemeinsam mit Vertretern der Stadtverordnetenfraktion, des Ortsverbandes und dem Landtagskandidaten Björn Sommer über die Möglichkeit, einen Einblick in das Werk der Firma Monier/Braas, die nach dem Zusammenschluss mit der Firma Icopal nun als Gesamtunternehmen BMI firmieren, zu erhalten.

 
Werksleiter Hartl konnte berichten, dass es in den vergangenen Jahren gelungen ist, den Standort Mittelheim wieder wettbewerbs- und damit zukunftsfähig zu machen. Rund 7 Millionen EUR sind in den Standort investiert worden. Arbeitsabläufe wurden optimiert und erhebliche Effizienz- und Qualitätssteigerungen konnten erzielt werden. Durch Umstellung von PVC auf andere Materialien war es möglich, etwaige Gefährdungspotentiale deutlich zu minimieren. Man ist in Mittelheim zu Recht stolz darauf, den Energieverbrauch um ¼ reduziert zu haben. Auch tragen stetige Mitarbeiterschulungen und –weiterbildungen – allein hier wurde in den vergangenen Jahren rund eine halbe Million Euro investiert - dazu bei, dass das Werk in Mittelheim wieder in eine gesicherte Zukunft blicken kann.


Für Werksleiter Hubert Hartl steht fest, dass nur noch an dem gearbeitet werden soll, was der Kunde auch bezahlt - das verkaufsfertige Produkt. Alles andere wie z. B. das Zwischenlagern von Einzelteilen, Lagerfläche, Verpackung, Überproduktionen bezahlt der Kunde schlussendlich nicht. All dies kann nur über eine moderne Datenverarbeitung und Logistik erreicht werden. So besteht in Mittelheim so gut wie keine Lagerkapazität mehr – das Lager soll auf der Straße liegen, so Hartl. Für die kommenden Jahre plant Hartl eine direkte, automatisierte Produktion in die Transportcontainer.

Mit 70 Mitarbeitern ist man zwar weit von der Mitarbeiterzahl entfernt, die das Werk in den vergangenen Jahren einmal hatte. Die Anforderungen an die Mitarbeiterschaft haben sich aber auch deutlich verändert, wie Hartl erklärt. So ist es unerlässlich, im hochtechnisierten Prozess auf gut geschultes Fachpersonal zurückgreifen zu können. Viele Arbeitsabläufe, die in der Vergangenheit noch der Mensch übernommen hat, werden schlichtweg von Maschinen übernommen.
 
Auch das derzeit nicht genutzte Süd-Werk soll mittelfristig wieder in den Produktionszyklus einbezogen werden. „Im Rahmen des Zusammenschlusses mit Icopal zur BMI ergeben sich neue Möglichkeiten der Produktion. So ist es unser Bestreben, derzeitige Produktionsstandorte im Ausland nach Deutschland zurück zu verlagern. Ein möglicher Standort können hier die Hallen des südlichen Werkes in Mittelheim sein,“ erklärt Hartl.

Die in der Vergangenheit getätigten, erheblichen Investitionen und die künftigen Vorhaben machen deutlich, dass es in Mittelheim modern und zukunftsorientiert weitergehen wird. „Ich freue mich, dass Oestrich-Winkel im Vergleich zu den umliegenden Kommunen mit einem Betrieb Punkten kann, der weit über die Grenzen unserer Stadt hinausstrahlt und nicht zuletzt auch für Oestrich-Winkel wirbt“, stellt Björn Sommer abschließend fest.



 

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